Deutschland im ChatGPT-Fieber

Ich denke, hier in Österreich wird es nicht viel anders sein.

Der folgende Text stammt aus einem Info-Mail (23. April 2025) der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Das World Wide Web, Social Media oder Cloud-Computing – stets waren die Deutschen bei digitalen Innovationen zögernd, zweifelnd und spät dran. Bei der Künstlichen Intelligenz sieht es anders aus.

Deutschland hat nicht nur die höchste Zahl an ChatGPT-Abonnenten in Europa, sondern liegt sogar global unter den Top-3-Ländern mit zahlenden Nutzern. Außerhalb der USA ist Deutschland sogar das Land mit der größten Anzahl an KI-Profis, die über die Open-AI-Schnittstelle auf die KI zugreifen.

Offenbar haben die Deutschen dieses Mal verstanden, welche Chancen in der Künstlichen Intelligenz liegen. Als Helfer im täglichen Leben, beim Lernen und am Arbeitsplatz ist die generative KI für Millionen Menschen unverzichtbar geworden. Wer gelernt hat, mit der KI umzugehen, kann aufgrund des technischen Fortschritts immer mehr Aufgaben an die KI übertragen und sich damit wertvolle Zeit freischaufeln. „Deutschland ist hochgradig an Effizienz ausgerichtet und hat erstklassige Bildungseinrichtungen. Diese Menschen haben ein großes Interesse an generativer KI“, begründet Brad Lightcap, der COO von Open AI, den großen Zuspruch in Deutschland.

Tatsächlich liegen die Schwerpunkte der Nutzung nicht auf Spaß und Spiel, sondern in der Effizienz, wie der Blick auf die fünf beliebtesten Anwendungsfälle zeigt:

– Hilfen beim Schreiben und in der Kommunikation
– Nachhilfe und Unterstützung beim Lernen
– Anleitungen und Tipps
– Programmieren und Codieren
– Bilderzeugung

Die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland nutzt die KI inzwischen am Arbeitsplatz, allerdings meist an der IT der Unternehmen vorbei, die mit dem Drang ihrer Beschäftigten nicht mithalten kann. Dabei liegt hier eine große Chance: Erstmals zeigen viele Beschäftigte Lust aufs Digitale, weil sie den Nutzen sofort sehen und spüren.

Solange der KI-Einsatz aber auf dieser individuellen Ebene bleibt, profitieren nur die Pioniere, überwiegend also die ohnehin schlauen und gut ausgebildeten Menschen. Soll die KI aber die erhofften Produktivitätszuwächse auf volkswirtschaftlicher Ebene bringen, müssen die Unternehmen den Einsatz systematisch und schnell voranbringen. Angesichts der stagnierenden Produktivität und der bevorstehenden demographischen Entwicklung ist die KI die Jahrhundertchance, unsere Wirtschaft wieder flottzubekommen. Die Menschen haben das verstanden.

Auch ich interessiere mich für und befasse mich mit KI und beachte und beobachte die Entwicklung. Da bin ich froh, dass ich schon aus dem Berufsleben raus bin und mich mit diesem „Ding“ lediglich hobby- und interessenmäßig befassen kann.

Als ich noch berufstätig war, war von KI noch keine Rede.

Die beiden Bilder zeigen meine Assistentin und mich 😉:

Älterer Mann mit einem weiblich aussehenden Roboter
Älterer Mann mit einem weiblich aussehenden Roboter

Die beiden Motive sind mit/von KI erstellt worden.

Was ich zuletzt bisher dazu geschrieben habe, ist hier zu sehen: https://robertmeidling.blog/category/ki/

24. April 2025

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