Pfingsten

Schönes Wochenende, frohe Pfingsten!

Umfangreiche Staus da und dort, mit einer Länge bis zu 50 Kilometer.

Gewittrige Stimmung da und dort, mit kräftigem Regen und stürmischem Wind.

Hier bei mir in Wien „typisches April-Wetter“: Zu Tagesbeginn Sonnenschein, dann Regen und Wind. Wechselhaft.


Das Pfingstfest bildet den Abschluss der Osterzeit und hat als wichtiges Fest im christlichen Jahreslauf (darin vergleichbar Ostern und Weihnachten) regional vielfältige Brauchformen hervorgebracht. Geschichtlich hat Pfingsten seine Wurzeln im Judentum, im Fest Schawuot (»Wochenfest«), das in jüdisch-hellenistischen Kreisen nach seinem Termin, dem fünfzigsten Tag nach dem ersten Passahfesttag, auch Pentekoste (»Fest des fünfzigsten Tages«) genannt wurde; daraus ging im Christentum die Bezeichnung Pfingsten hervor.

In den Kirchen abendländischer Tradition ist Pfingsten das Fest der Sendung des Heiligen Geistes und der Begründung der Kirche, in der orthodoxen Kirche das Fest der Trinität (Pfingstsonntag) und der Geistsendung (Pfingstmontag). Die biblische Begründung des Pfingstfestes findet sich in der in Apostelgeschichte 2, 1 ff. geschilderten Ausgießung des Heiligen Geistes zu Schawuot (»Pfingstwunder«). Nach altchristlichem Verständnis war Pfingsten Höhepunkt und Abschluss der Osterzeit. In der römischen Liturgie wurde es – neben Ostern – zu einem zweiten Tauftermin und entwickelte sich, erweitert um die Feier der Vigil (seit dem 5. Jahrhundert) und der Oktav (seit dem 7. Jahrhundert), zu einem eigenständigen »Fest des Heiligen Geistes«. Die Liturgiereform in der katholischen Kirche hat Vigil und Oktav gestrichen und die Bedeutung von Pfingsten als festliche Beendigung der 50-tägigen Osterfeier in den Mittelpunkt gerückt (Lesung: Johannes 20, 19–23). In den evangelischen Kirchen wird Pfingsten als Ausrüstung der Jünger mit dem Heiligen Geist (und damit zur Mission) und als Geburtsfest der Kirche gefeiert. Der Pfingstmontag ist trotz Wegfall der Pfingstoktav in Deutschland, Österreich und der Schweiz (kirchlicher und staatlicher) Feiertag.

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Was „sagt“ der Copilot zum Thema Pfingsten:

Pfingsten ist ein zentraler christlicher Feiertag, der seinen Ursprung in einem biblischen Ereignis hat: Am 50. Tag nach Ostern, als sich die Jünger Jesu in Jerusalem versammelt hatten, kam der Heilige Geist in Form von Feuerzungen auf sie herab. Dieses Pfingstwunder, wie es in der Apostelgeschichte beschrieben wird, gilt als Geburtsstunde der Kirche, da die Jünger plötzlich in der Lage waren, die Botschaft Jesu in vielen verschiedenen Sprachen zu verkünden.

Der Begriff „Pfingsten“ leitet sich vom griechischen Wort pentekoste ab, was so viel bedeutet wie „fünfzigster Tag“. Aufgrund dieser Berechnung folgt das Fest immer auf das Osterfest, wodurch sich sein Datum von Jahr zu Jahr ändert. In Deutschland werden Pfingstsonntag und Pfingstmontag als gesetzliche Feiertage begangen, um die spirituelle Bedeutung und den historischen Stellenwert des Ereignisses angemessen zu würdigen.

Neben der religiösen Dimension ist Pfingsten auch von zahlreichen Bräuchen und Traditionen geprägt, die in der Volkskultur tief verwurzelt sind. Beispielsweise finden in vielen Gemeinden Gottesdienste unter freiem Himmel statt, während in anderen Regionen Pfingstfeuer entzündet werden, die den Übergang vom Winter zum Frühling symbolisieren. Auch Rituale wie das Schmücken von Brunnen, das Aufstellen von Pfingstbäumen oder das symbolische Darstellen von Tauben – als Zeichen des Heiligen Geistes – tragen dazu bei, den Tag lebendig zu feiern. In einigen Gegenden gibt es zudem besondere Bräuche, bei denen junge Männer unverheirateten Mädchen spielerisch signalisieren, dass eine Partnerschaft anbahnt werden könnte.

Über den rein religiösen Rahmen hinaus bietet Pfingsten vielen Menschen ein verlängertes Wochenende, das Gelegenheit zur Erholung, zum Familientreffen und zu geselligen Zusammenkünften schafft. So verbindet das Fest in der heutigen Zeit die spirituelle Botschaft des Neuanfangs und der Erneuerung mit dem Bedürfnis nach Gemeinschaft und Freude am frühlingshaften Erwachen der Natur.

Insgesamt ist Pfingsten also ein Fest, das tief in der christlichen Geschichte verankert ist, aber auch in seinen vielfältigen Bräuchen und Feierlichkeiten Raum für die kulturelle Vielfalt und das gemeinschaftliche Miteinander bietet. Diese doppelte Bedeutung – als Anlass zum Feiern des Heiligen Geistes und als Symbol des Aufbruchs in eine neue, lebensfrohe Jahreszeit – macht Pfingsten zu einem der faszinierendsten Feiertage im christlichen Kalender.


Was „sagt“ Gemini zum Thema Pfingsten:

Pfingsten, ein bedeutendes Fest im christlichen Jahreskreis, wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und markiert den Abschluss der österlichen Zeit. Es erinnert an die im Neuen Testament beschriebene Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Apostel und wird oft als „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet. Neben seiner religiösen Tiefe ist Pfingsten in Deutschland und Österreich von zahlreichen Bräuchen und Traditionen geprägt. Im Jahr 2025 fällt der Pfingstsonntag auf den 8. Juni und der Pfingstmontag auf den 9. Juni.

Das Wort „Pfingsten“ leitet sich vom griechischen „pentekoste“ ab, was „der fünfzigste Tag“ bedeutet. Laut der Apostelgeschichte versammelten sich die Jünger Jesu in Jerusalem, als der Heilige Geist in Form von „Zungen wie von Feuer“ auf sie herabkam. Dieses Ereignis, oft als „Pfingstwunder“ bezeichnet, befähigte die Apostel, in verschiedenen Sprachen zu predigen und die christliche Botschaft zu verbreiten. Daher gilt Pfingsten als Gründungsakt der Kirche und der Beginn der weltweiten Mission. Die wichtigsten Symbole des Festes sind die Taube, die den Heiligen Geist repräsentiert, und das Feuer, das für Erleuchtung und göttliche Inspiration steht.

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