Eindrucksvoll, was manche Menschen (in diesem Fall eine Ärztin) leisten.
An einer Hand, die nicht funktioniert, stirbt keiner. Aber was die Hand so besonders macht – und die Operationen so anspruchsvoll –, sind ihre feine Strukturen. Die Gefäße und Nerven an den Fingern sind kleiner als ein Millimeter. Man vernäht sie unter dem Mikroskop, mit Nahtmaterial, das man mit bloßem Auge nicht mal sieht.
Vor einem mikrochirurgischen Eingriff trinke ich tatsächlich keinen Kaffee, weil man das wirklich merkt. Und wenn das Mikroskop in den OP reingefahren wird, dann weiß jeder im Raum: Jetzt geht es los – dann entsteht automatisch diese ruhige, konzentrierte Stimmung, dann gibt es auch keine Telefonanrufe mehr. Bei besonders anspruchsvollen OPs gehe ich am Abend vorher eine halbe Stunde früher ins Bett, damit ich richtig ausgeschlafen bin.

Der gesamte Bericht ist zahlungspflichtig:
https://www.zeit.de/gesundheit/2025-10/handchirurgie-menschen-zeit-verletzung-leila-harhaus-waehner

Hinterlasse einen Kommentar