Louvre

Der Louvre gilt als bestgesichertes Museum der Welt, seit mehr als hundert Jahren ist dort nichts von wesentlichem Wert mehr abhandengekommen.

Die französische Kulturministerin Rachida Dati zeigte sich gegenüber dem Sender TF1 beeindruckt vom Ablauf des Überfalls. Sie habe Aufnahmen der Videoüberwachung gesehen: »Sie greifen niemanden an, sie gehen ganz ruhig hinein. In vier Minuten zerstören sie natürlich Vitrinen, nehmen ihre Beute und verschwinden ohne jegliche Gewaltanwendung. Das ist sehr professionell.«

Die Flucht der Täter könnte durch das Chaos begünstigt gewesen sein, das ihr Überfall verursachte: Nach dem Auslösen des Alarms schlossen sich innerhalb des Louvre automatisch Sicherheitstüren. Mehr als 2000 Personen wurden so zeitweilig festgesetzt. Die Evakuierung der Museumsgäste und Angestellten sei dann aber geordnet abgewickelt worden, hieß es, es gab keine Verletzten.

Die militärisch anmutende Präzision des Einbruchs deutet auf eine Tat spezialisierter Täter hin. Ein von TF1 befragter Experte mutmaßte, sie könnten für einen Auftraggeber tätig geworden sein, schließlich seien die gestohlenen Schmuckstücke auf dem offenen Markt völlig unverkäuflich.

Der gesamte Bericht ist zahlungspflichtig:

https://www.spiegel.de/panorama/louvre-in-paris-was-wir-ueber-den-kunstraub-wissen-und-was-nicht-a-40a1fc8d-b3bc-4f79-a20b-a1c80c02e56c

Die Krone (Titelbild) ist schon wieder da:

Die Krone besteht aus Gold und ist mit mehr als 2400 Diamanten und 56 Smaragden besetzt – eine seriöse Schätzung des Wertes erscheint da kaum möglich.

Die Diebe haben sie verloren, die Krone wurde gegen Mittag beschädigt wiedergefunden – auf dem »Gehsteig«.

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