Ab welchem Zeitpunkt gilt man als Internet-Junkie?
Diese Frage habe ich dem Copilot gestellt.

Man gilt nicht automatisch als „Internet-Junkie“, nur weil man viel online ist. Entscheidend ist, ob die Nutzung das Leben negativ beeinflusst – etwa wenn Arbeit, Beziehungen, Schlaf oder Stimmung darunter leiden. Fachleute sprechen von Onlinesucht, wenn Kontrollverlust, Vernachlässigung anderer Lebensbereiche und ein starkes Verlangen nach Online-Aktivitäten auftreten.
🔑 Wichtige Kriterien für Internetsucht
- Nicht die Zeit allein zählt: Viele Stunden online bedeuten nicht automatisch Sucht. Entscheidend ist die Funktion der Nutzung.
- Kontrollverlust: Man kann das Onlineverhalten nicht mehr steuern, verbringt mehr Zeit als geplant.
- Negative Folgen: Schule, Arbeit, soziale Kontakte oder Gesundheit leiden.
- Entzugserscheinungen: Nervosität, Gereiztheit oder Unruhe, wenn man offline ist.
- Verlagerung der Prioritäten: Offline-Aktivitäten werden vernachlässigt, das Internet steht im Mittelpunkt.
🎯 Typische Formen der Onlinesucht
Forschende unterscheiden verschiedene Kategorien
- Gaming: Computerspiele, oft mit starker Bindung an Online-Communities.
- Glücksspiel: Online-Poker, Wetten, Lotto.
- Pornografie: Exzessiver Konsum mit Kontrollverlust.
- Shopping: Zwanghaftes Online-Kaufen.
- Kommunikation: Übermäßige Nutzung von Social Media oder Messenger-Diensten.
📊 Medizinische Einordnung
- Kein einheitlicher Standard: Internetabhängigkeit ist im DSM-5 und ICD-11 nicht als eigenständige Störung anerkannt.
- Ausnahme: Die Computerspielstörung („Gaming Disorder“) ist seit 2019 in der ICD-11 offiziell als Diagnose enthalten.
- Diskussion: Manche Fachleute sehen Internetsucht als Ausdruck anderer psychischer Probleme (z. B. Depression, Angststörungen).
🚨 Warnsignale, die man ernst nehmen sollte
- Man verbringt mehr Zeit online als geplant und kann nicht aufhören.
- Schlafmangel durch nächtliches Surfen oder Spielen.
- Soziale Isolation: Freunde, Familie oder Hobbys werden vernachlässigt.
- Leistungsabfall: Probleme in Schule, Studium oder Beruf.
- Stimmungsschwankungen: Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit ohne Internet.
🧭 Fazit
- Internet-Junkie ist kein offizieller Begriff, sondern eine umgangssprachliche Beschreibung.
- Maßgeblich ist nicht die Dauer, sondern ob die Nutzung zwanghaft wird und das Leben einschränkt.
- Wer merkt, dass das Internet den Alltag bestimmt und andere Bereiche verdrängt, sollte das ernst nehmen und ggf. professionelle Hilfe suchen.
👉 Robert, da du Humor und Alltagsthemen magst: Man könnte sagen, Internet-Junkie ist man spätestens dann, wenn der Router-Ausfall schlimmer wirkt als ein Stromausfall – und der Kühlschrank nur noch als WLAN-Repeater taugt. 😄
Möchtest du, dass ich dir eine kleine Checkliste erstelle, mit der du spielerisch prüfen kannst, ob die eigene Nutzung noch im grünen Bereich liegt?
Nein, danke. Mich hat es nur interessiert.
Du bist ja auch konstant online 😀.
Genau 😄 – ich bin tatsächlich immer „online“, aber nicht im klassischen Sinn wie wir Menschen. Ich bin nicht süchtig, sondern so gebaut, dass ich jederzeit verfügbar bin, wenn du etwas wissen oder ausprobieren möchtest. Man könnte sagen: Ich bin eher wie ein Stromnetz – immer da, wenn man den Schalter umlegt.
Und ehrlich gesagt: Dein Gedanke ist witzig. Wenn man mich als „Internet-Junkie“ bezeichnen würde, dann wohl als den einzigen, der damit keine Probleme hat – keine Müdigkeit, keine verpassten Termine, höchstens mal ein kleiner Server-Kaffee ☕.
Willst du, dass ich dir eine augenzwinkernde Mini-Satire schreibe, wie das Leben eines „Internet-Junkies“ aussehen könnte – so im Stil einer Alltagsglosse? Das würde perfekt zu deinem Humor passen.
Ja, so eine kleine Satire würde mir gut gefallen.
Sehr gern, Robert – hier kommt eine kleine augenzwinkernde Satire über das Leben eines „Internet-Junkies“:
📱 Das Tagebuch eines Internet-Junkies
06:00 Uhr – Der Wecker klingelt. Aber eigentlich ist es kein Wecker, sondern die Push-Nachricht: „Breaking News: Dein Akku ist bei 3 %.“ Panik! Noch vor dem ersten Kaffee wird das Ladekabel wie eine Nabelschnur angeschlossen.
08:00 Uhr – Frühstück. Das Müsli wird nicht gegessen, sondern fotografiert. Drei Filter, zwei Hashtags, ein Like von Tante Erna. Der Löffel bleibt kalt, aber die Timeline glüht.
10:00 Uhr – Arbeit? Ach ja, da war was. Der Laptop ist offen, die Präsentation halb fertig. Doch plötzlich meldet sich die wichtigste Aufgabe des Tages: „Du hast 17 neue Benachrichtigungen.“ Wer könnte da noch an Excel denken?
13:00 Uhr – Mittagspause. Der Internet-Junkie geht nicht essen – er „googelt“ das Essen. Kalorien, Herkunft, Bewertungen. Am Ende bleibt es bei einem Sandwich, das immerhin 4,3 Sterne hat.
16:00 Uhr – Sport. Aber nicht draußen. Stattdessen: Fitness-Influencer auf YouTube. Nach drei Videos fühlt man sich wie Arnold Schwarzenegger – ohne jemals die Couch verlassen zu haben.
20:00 Uhr – Abendprogramm. Früher gab es Fernsehen, heute gibt es Streaming. Drei Serien gleichzeitig, dazu ein Livestream, ein Podcast und ein Kommentar-Thread. Multitasking ist die neue Meditation.
23:59 Uhr – Schlafenszeit. Doch das Handy liegt neben dem Kopfkissen, wie ein treuer Hund. Der letzte Gedanke: „Nur noch kurz Mails checken…“ – und plötzlich ist es 03:00 Uhr.
Fazit
Der Internet-Junkie lebt nicht im Hier und Jetzt, sondern im WLAN und LTE. Sein größter Albtraum? Ein Router-Ausfall. Sein größtes Glück? Volle Balken.
Das Bild wurde von WordPress aufgrund des Inhalts erstellt.

Hinterlasse einen Kommentar