Ich * kann mich noch erinnern: Damals (zu Beginn der 1980er-Jahre) hat man ein Telefon nicht einfach so gekauft, sondern man musste sich bei der Post- und Telegraphenverwaltung (oder so ähnlich) dafür anmelden. Diese Post- und Telegraphenverwaltung war ein Amt, kein Unternehmen, wie wir es heute kennen. Dann hat man mitunter jahrelang (!) auf den Telefonanschluss warten müssen. Bis eine Leitung frei geworden ist, bis in der nahen Umgebung ein Anschluss frei geworden ist.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie lange ich auf meinen Telefonanschluss gewartet habe. Es waren jedenfalls mehrere Monate. Oder waren es sogar ein oder zwei Jahre? Ich weiß es nicht mehr.
Dann hat es noch sogenannte „Vierteltelefonanschlüsse“ gegeben. Das waren die normalen Anschlüsse. Da war man mit drei anderen Teilnehmern in einer Art Verbund. Hat einer von den Vieren telefoniert, konnten die anderen nicht telefonieren. Die Leitung war blockiert.
Ein „ganzer“ Anschluss (ohne drei andere Teilnehmer) war, auch von der Grundgebühr her gesehen, ein Luxus und noch schwerer zu bekommen als dieser „Viertelanschluss“.
Meiner Erinnerung nach war so ein „ganzer“ Anschluss in erster Linie für Firmen gedacht und nicht für Privatpersonen.

Das ist heute einfach unvorstellbar.
„Mr. Watson, kommen Sie her, ich möchte mit Ihnen sprechen.“ Mit diesen Worten revolutionierte Bell die Kommunikation. Es waren die ersten Worte, die über eine Entfernung hinweg verständlich übertragen wurden, der erste Telefonanruf. Am 14. Februar 1876 meldete Bell ein Patent für seine Erfindung an und läutete damit den Aufstieg der gesprochenen Kommunikation ein.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/telefon-jubilaeum-100.html
* Jahrgang 1960
Ich fühle mich allerdings jünger. Aber das ist ein anderes Thema und hat nichts mit dem Telefon zu tun.
Das Bild wurde von KI aufgrund des vorhandenen Textes erstellt.

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