Vier Tote bei Arbeitsunfall in Wien

Vier tote Arbeiter und ein schwer verletzter Arbeiter. Ein Baugerüst ist eingestürzt, die gesamte Konstruktion ist eingestürzt.

Traurig. Man geht arbeiten und kommt nicht mehr heim.

Schwerarbeit auch für die Einsatzkräfte, da sich das Unglück im Innenhof eines Hauses ereignet hat.

Die Rettungskräfte wurden dabei von anderen Arbeitern unterstützt, die teilweise mit bloßen Händen Baumaterial und Schutt weggeräumt haben. Auch noch flüssiger Beton musste entfernt werden.

Etwa 120 Einsatzkräfte kämpften sich durch ein Trümmerfeld. Instabile Bauteile, Staub und Beton erschwerten die Rettung.

Auch die Schallortungsgruppe sowie die Rettungshundestaffel des Katastrophenhilfsdienstes Wien kamen zum Einsatz.

Um überhaupt zu den verschütteten Arbeitern vordringen zu können, mussten zunächst mehrere Zugänge geschaffen werden. Zäune und Türen wurden entfernt, während Einsatzkräfte gleichzeitig begannen, die eingestürzten Gerüst- und Schalungsteile sowie Eisenarmierungen zu beseitigen.

Nach etwa 1 1⁄2 Stunden konnte der verletzte Arbeiter geborgen werden. Er hat Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule, gebrochene Arme.

Der Kranfahrer musste alles mitansehen und hat anschließend bei den Rettungsarbeiten mitgeholfen.

Die Einsatzkräfte sind an solche Anblicke eher gewöhnt als die Arbeiter.
Wie verkraftet man so etwas? Man birgt tote Kollegen und einen schwer verletzten Kollegen.
Ist man danach jemals noch arbeitsfähig?

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