Silhouette of a person overlooking a futuristic city shaped like a glowing brain at dusk

Ich will KI nicht, ich brauche KI nicht.

„Ich will KI nicht! Ich brauche KI nicht!“

Dabei sind sich viele Leute gar nicht bewusst, wie viel KI sie schon unabsichtlich und passiv konsumieren. Zahlreiche Medien bedienen sich der KI. Einige dieser Medien veröffentlichen Berichte/Texte „im Original“ (= es wird der Text von KI unbearbeitet wiedergegeben), andere lassen sich lediglich Vorschläge formulieren.

Silhouette of a person overlooking a futuristic city shaped like a glowing brain at dusk

So hat KI meinen obigen Text umformuliert:

#1#

Viele Menschen rufen: „Ich will keine KI! Ich brauche keine KI!“

Dabei merken sie oft gar nicht, wie viel künstliche Intelligenz sie längst unbewusst und passiv konsumieren. Zahlreiche Medien arbeiten heute selbstverständlich mit KI‑Systemen: Manche veröffentlichen Texte sogar eins zu eins, wie sie von einer KI generiert wurden, andere nutzen KI lediglich als Ideengeber oder zur Formulierung von Vorschlägen.

#2#

Es gehört inzwischen zum guten Ton, trotzig zu erklären: „Ich will keine KI. Ich brauche keine KI.“ Ein Satz wie ein Abwehrzauber – und doch so wirkungslos wie ein Regenschirm im Wiener April. Denn während man ihn ausspricht, hat die künstliche Intelligenz längst still und unaufdringlich Platz genommen im Alltag: in den Schlagzeilen, die man überfliegt, in den Meldungen, die man weiterleitet, in den Texten, die man für bare Münze nimmt.

Viele Medien arbeiten heute mit KI, mal diskret im Hintergrund, mal schamlos im Rampenlicht. Manche veröffentlichen ihre Texte unverändert, als wären sie frisch aus dem digitalen Geburtskanal gefallen; andere lassen sich nur ein paar Formulierungen soufflieren, so wie ein Redakteur früher dem Praktikanten ein paar Zeilen abgerungen hat.

Und so konsumiert man KI, ohne es zu merken – passiv, beiläufig, fast zärtlich. Der kategorische Satz „Ich brauche keine KI“ bleibt da nur ein hübsches Stück Selbsttäuschung, das man sich wie ein Mantel überwirft, obwohl längst jeder weiß: Die Fäden darin sind maschinell gewebt.

#3#

KI im Wiener Dialekt.

Anmerkung: „Meine“ KI weiß, dass ich in Wien daheim bin.

Man hört sie oft, diese empörten Schlachtrufe: „I brauch ka KI! I will ka KI!“

Eh schön. Nur blöd, dass währenddessen die KI längst überall mitnascht — still, leise, wie ein g’schickter Kellner, der dir ungefragt das Achterl nachschenkt.

Die Medien? Ja, die arbeiten schon längst mit KI. Manche drucken die maschinellen Texte direkt ab, roh und ungeschliffen, als wär’s a g’schlamperte Hausübung. Andere lassen sich nur ein bissl soufflieren, so wie früher der Chefredakteur dem Praktikanten ein paar Zeilen abgerungen hat.

Und während man grantig verkündet, man brauche das alles nicht, konsumiert man’s trotzdem — passiv, unabsichtlich, fast schon gemütlich.

Der Satz „I brauch ka KI“ ist da nix anderes als a hübsche Selbsttäuschung. So wie wenn ma behauptet, man isst „nur a klane Portion“, während der Teller eh schon übergeht.


Ich nutze KI und befasse mich damit.

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