Für eher kleine und kleinstrukturierte landwirtschaftliche Unternehmen ist die offensichtlich unausweichliche Schließung des Unternehmens von Ardo eine Katastrophe.
„Ardo“ produziert für Iglo und die Eigenmarken von Billa, Hofer und Spar.
Hier ein paar Presseaussendungen zum Thema:
Ardo kehrt 500 bäuerlichen Betrieben im Marchfeld den Rücken zu. Während Generationen von Bäuerinnen und Bauern investiert, produziert und vor allem Verlässlichkeit bewiesen haben, entscheidet sich ein internationaler Konzern dafür, Wertschöpfung aus Österreich abzuziehen.
Nachdem die geplante Schließung des Ardo-Werks für Tiefkühlgemüse bekannt wurde, hat sich SPAR rasch um eine Lösung bemüht. Das Familienunternehmen Schneider’s Gemüseland aus Groß-Enzersdorf ist langjähriger Partner von SPAR und stellt bereits einen Großteil des SPAR-Tiefkühlgemüses aus dem Marchfeld her.
Nur günstige Energie, billiger Treibstoff und Bürokratieabbau helfen jetzt
Die ausgewiesenen Bilanzverluste der Ardo Austria Frost GmbH sind gesunken. Von rd. € 30 Millionen im Jahr 2021 auf rd. € 23 Millionen im Jahr 2025. Umsatzerlöse im Jahr 2024 rd. 84 Millionen, im Jahr 2025 rd. 80 Millionen. Die Eigenkapitalquote von 11,5 % ist gar nicht mal so schlecht.
https://firmenakte.at/app/business/271960t-ardo-austria-frost-gmbh
Der in der obigen Presseaussendung erwähnte bisherige Lieferant (Landesproduktenhandelsgesellschaft m.b.H.) von Spar ist auch kein „Zwerg“.
Der Bilanzgewinn konnte vom Jahr 2021 in Höhe von rd. € 20 Millionen auf rd. € 41 Millionen im Jahr 2025 gesteigert werden.
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