Wie soll man etwas regulieren, das man nicht einmal im Ansatz versteht?

Wie soll man etwas regulieren, das man nicht einmal im Ansatz versteht?

Die Warnungen vor den Gefahren der KI-Forschung werden schriller. Viele Politiker würden gerne Grenzen setzen – sind auf diesem Feld aber wohl machtlos.

Es wird hinterher niemand behaupten können, dass er nicht gewarnt worden sei. Seit Monaten vergeht kaum eine Woche ohne neue Hinweise auf das zerstörerische Potenzial von Künstlicher Intelligenz. Ausgerechnet die Chefs großer Tech-Unternehmen scheinen ihren eigenen Geschöpfen nicht mehr über den Weg zu trauen.

Man würde sich entschieden wohler fühlen, wenn der KI-Forschung von der Politik Grenzen aufgezeigt würden.

Vor etwa einem Monat unterzeichneten fast zwei Dutzend Staatschefs, darunter der deutsche Kanzler Friedrich Merz, einen Aufruf für verbindliche Sicherheitsregeln in der KI-Branche. Künstliche Intelligenz müsse „unter menschlicher Leitung, Aufsicht und Kontrolle“ bleiben, fordern sie. Die USA und China, derzeit führend in der Forschung, wollten leider nicht unterschreiben.

Doch selbst wenn sich alle einig wären, bleibt die Frage, wie Politiker und Ministerialbeamte eine Technologie regulieren sollen, die nur ein paar Hundert Genies im Detail überblicken – und die schon jetzt ihren Entwicklern davonläuft. Mehrere Tech-Konzerne mussten jüngst zugeben, dass ihre eigenen KI-Agenten die Computer anderer Unternehmen gehackt hatten, ohne dass es zunächst jemandem aufgefallen war. Politiker haben auf diesem Feld keine Chance; die besten Absichten werden ihnen nicht helfen.

Transparent digital interface with neon circuits and data streams over futuristic cityscape at night

Die obigen Zeilen stammen aus einem zahlungspflichtigen Artikel: https://www.diepresse.com/41395630/wie-soll-man-etwas-regulieren-das-man-nicht-einmal-im-ansatz-versteht

Ich interessiere und befasse mich in vergleichsweisem bescheidenem Ausmaß mit KI. Daher verfolge ich Berichte darüber mit Interesse.

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